{"id":738,"date":"2013-04-21T19:14:10","date_gmt":"2013-04-21T17:14:10","guid":{"rendered":"https:\/\/localhost\/WP-Denkmalverein\/?p=738"},"modified":"2013-04-21T19:14:10","modified_gmt":"2013-04-21T17:14:10","slug":"pressano","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/?p=738","title":{"rendered":"V2013-05 &#8211; Penzberg und die Urkunde von Pressano 1466"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 24.05 2013 l\u00e4dt der Verein f\u00fcr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte zu einem Vortrag ein, der die Beziehungen des Penzberger Raumes im 15. Jahrhundert mit Norditalien erl\u00e4utert.<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Durch den Fund einer Urkunde im Pfarrarchiv von Pressano\/Persan (ca. 6 km n\u00f6rdlich von Trient), konnte erstmals nachgewiesen werden, dass es im 15. Jahrhundert in Penzberg eine angesehene Familie Penz gab, die im Grenzgebiet zwischen S\u00fcdtirol und Italien Weing\u00fcter besa\u00df. \u00dcber viele indirekte Hinweise aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen lassen sich sehr starke Bez\u00fcge dieser Familie zum Bergbau im Allgemeinen und dem Bergbau Penzbergs im Besonderen erkennen. Gleichzeitig wird damit auch ein St\u00fcck Wirtschaftsgeschichte aufgedeckt, welches dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass die Geschichte des Penzberger Bergbaus f\u00fcr die Anfangszeit neu geschrieben werden muss. <\/p>\n<p>\u00dcber den Sippenverband der Penz und ihre Herkunft &#8211; unter Einbeziehung der Penz von Penzberg &#8211; soll in diesem Vortrag berichtet werden. <\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alexander Peren, der Vorsitzende des Vereins, wird im Anschluss ein paar Worte \u00fcber die sprachwissenschaftlichen Aspekte der Namen &#8222;Benz&#8220; (oder \u00e4hnlich) und &#8222;Berthold&#8220; darlegen, da diese Namen sehr oft in Kombination auftreten. <\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schlie\u00dflich wird Herr Prof. Dr. Heydenreuter noch \u00fcber den Inhalt der gefundenen Urkunde sprechen, bei dem es sich um die Gr\u00fcndung einer Stiftung zum Bau einer Kirche handelt.&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Da es sich bei dieser Urkunde um das \u00e4lteste bisher gefundene Dokument handelt, in dem Penzberg erw\u00e4hnt wird und welches gleichzeitig&nbsp; nicht aus dem Schriftgut des Klosters Benediktbeuern stammt (zu dem Penzberg damals geh\u00f6rte), stellt diese Urkunde eine wesentliche Quelle f\u00fcr die Geschichte der Stadt Penzberg dar. <\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Daher hat der Verein f\u00fcr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte diese Urkunde in Originalgr\u00f6\u00dfe nachmachen lassen und wird diesen Abzug dem\/den Vertreter\/n der Stadt Penzberg als Geschenk f\u00fcr das Stadtarchiv zum Abschluss des Abends \u00fcberreichen. <br \/><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Veranstaltungsort: Rot-Kreuz-Saal, Winterstra\u00dfe 4 in Penzberg<\/p>\n<p>Zeit: 19:00 Uhr<\/p>\n<p>Dauer: ca. 90 Minuten<\/p>\n<p>Eintritt: 2,00 Euro \/ Sch\u00fcler und Studenten 1,00 Euro \/ Kinder bis 14 Jahren frei<\/p>\n<p>Keine Anmeldung erforderlich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24.05 2013 l\u00e4dt der Verein f\u00fcr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte zu einem Vortrag ein, der die Beziehungen des Penzberger Raumes im 15. 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