{"id":719,"date":"2013-01-27T01:15:56","date_gmt":"2013-01-27T00:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/localhost\/WP-Denkmalverein\/?p=719"},"modified":"2013-01-27T01:15:56","modified_gmt":"2013-01-27T00:15:56","slug":"erzaehlabend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/?p=719","title":{"rendered":"V2013-02 &#8211; Erz\u00e4hlabend Zeitzeugen 1945 bis 1954 (Februar 2013)"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Erz\u00e4hlabend Zeitzeugen 1945 bis 1954 (Februar 2013)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Lokalchronist Luberger, der die Penzberger Geschichte sehr gut dokumentiert hat, l\u00e4sst leider die Zeit der Flucht und Vertreibung 1945 &#8211; 1954 in seiner Penzberger Chronik aus. Um diese geschichtliche L\u00fccke zu f\u00fcllen, hat sich der Verein f\u00fcr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte in Zusammenarbeit mit der Katholischen Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern, Hr. Prof. Dr. Wippermann, zu dem Projekt entschlossen, die noch lebenden Fl\u00fcchtlinge und Heimatvertriebenen zu interviewen und diese Interviews schriftlich zu dokumentieren. Es wurden 35 Zeitzeugen durch Studenten befragt, diese sogenannten Zeitzeugeninterviews werden derzeit wissenschaftlich durch die FH ausgewertet und anschlie\u00dfend dem Verein f\u00fcr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte zur Verf\u00fcgung gestellt. Interviewt wurden nur Personen, die in der besagten Zeit nach Penzberg oder in die unmittelbarste Umgebung kamen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Zuge dieses Projektes laden wir am <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Freitag, den 22.02.2013 um 19.00 Uhr in das Rot-Kreuz-Haus Penzberg (Winterstra\u00dfe 4)<\/span><\/strong><\/span> zu einem<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Offenen Erz\u00e4hlabend alle Personen ein, die selbst die Zeit 1945 bis 1954 in Penzberg erlebt haben. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei den Zeitzeugen um Neuank\u00f6mmlinge oder um Einheimische handelt. Es geht dabei um das Erz\u00e4hlen des pers\u00f6nlich Erlebten um somit diese Zeit aus der Sicht der damals Betroffenen in Worten und &#8211; sofern vorhanden &#8211; Bildern festzuhalten und f\u00fcr die Nachwelt zu dokumentieren.Wichtige Fragestellungen werden sein: An was erinnern Sie sich besonders? Gab es in der Notsituation auch Dinge, die gut oder gar sch\u00f6n waren? Wie hat man sich &#8222;durchgeschlagen&#8220;? Arbeit &#8211; Ern\u00e4hrung &#8211; Krankheit \/ medizinische Versorgung &#8211; Bildung &#8211; Freizeit &#8211; Zwischenmenschliches und so weiter. Da auch Einheimische jener Zeit sich zu Wort melden sollen, kann ein ausgewogenes Bild der gesamten Zeit entstehen, da es nicht durch die Sichtweise einer Personengruppe dominiert ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Sie aus dieser Zeit noch Bilder haben, bitten wir Sie, uns diese vor\u00fcbergehend zum Digitalisieren zu \u00fcberlassen. Wenn dies rechtzeitig vor dem Erz\u00e4hlabend passiert, dann k\u00f6nnen wir diese Bilder \u00fcber einen Projektor f\u00fcr alle sichtbar auf der Leinwand pr\u00e4sentieren. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Schaltfl\u00e4che &#8222;Gesucht&#8220; auf dem Startbild unserer Internetseite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Ablauf wird sich \u00e4hnlich wie bei &#8222;Jetzt red i&#8220; gestalten: Ein Moderator wird die Leitung \u00fcbernehmen und daf\u00fcr sorgen, dass jeder, der etwas sagen will, dies auch kann. Gleichzeitig sind aber auch spontane Zustimmungen oder Einw\u00e4nde anderer Zeitzeugen durchaus willkommen (&#8222;Des stimmt aba so net, des hob i ganz anders dalebt &#8230;&#8220; bzw. &#8222;ja, genau so wars&#8220;)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Anders als bei \u00fcblichen Veranstaltungen sind wir hier vollst\u00e4ndig auf die Mithilfe der anwesenden Personen angewiesen, die diese Zeit selbst miterlebt haben und bitten daher sehr um Ihre Unterst\u00fctzung. Soweit es unsere bescheidenen M\u00f6glichkeiten zulassen, sind wir auch bereit, die mobilit\u00e4tsbehinderte Personen (Gehbehinderungen, keine Fahrgelegenheit zur Stadtmitte) f\u00fcr diesen Abend von zu Hause abzuholen und nach dem Ende der Veranstaltung wieder nach Hause zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da es sich schwer vorhersagen l\u00e4sst, wie sich der Abend entwickeln wird, ist es auch unm\u00f6glich eine voraussichtliche Dauer anzugeben. Wir k\u00f6nnen allenfalls von einem &#8222;offenen Ende&#8220; sprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben den selbst betroffenen Zeitzeugen ist nat\u00fcrlich auch die \u00fcbrige gesamte Bev\u00f6lkerung eingeladen, an diesem Abend dabei zu sein.Die j\u00fcngeren Personen, die diese Zeit nicht selbst erlebt haben, sind dabei als Fragesteller sehr erw\u00fcnscht: Was wollen wir Nachgeborenen von dieser Zeit wissen? Was haben unsere Eltern und Gro\u00dfeltern hautnah erlebt, was wir nur aus den Geschichtsb\u00fcchern kennen? Es werden Fragen \u00fcber Fragen aufkommen: Dinge die wir uns heute kaum noch vorstellen k\u00f6nnen: Ein Leben ohne Fernseher, Telefon, Auto, v\u00f6llig andere hygienische Situationen, eine v\u00f6llig andere M\u00fcllsituation, ganz andere gesellschaftliche Normen etc. etc. etc. Insbesondere sind dazu auch junge Leute (Sch\u00fcler) eingeladen, die mehr vom Leben ihrer Gro\u00dfeltern erfahren wollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser Abend ist ein Risiko, bietet aber auch enorme Chancen. Daher bitten wir sehr um eine rege Teilnahme. Je mehr Leute teilnehmen, um so interessanter wird der Abend, das versprechen wir Ihnen!<\/p>\n<p> Hauptpersonen: Zeitzeugen aus Penzberg 1945 &#8211; 1954<\/p>\n<p> Mittelfristig ist durch den Verein f\u00fcr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte geplant, eine Brosch\u00fcre zu diesem Thema zu erstellen (angestrebt ist eine Publikation 2015, zum 70. Jahrestag des Kriegsendes).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig<\/span><\/strong><\/span>, allerdings w\u00fcrden wir uns w\u00fcnschen, von Zeitzeugen im Vorfeld \u00fcber ihre Teilnahme informiert zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr all Ihre Bereitschaft, bei unserem Projekt mitzuwirken bedanken wir uns sehr, da dieses Projekt ohne Ihre Mitarbeit nicht realisierbar w\u00e4re.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Erz\u00e4hlabend Zeitzeugen 1945 bis 1954 (Februar 2013) &nbsp; &nbsp; Der Lokalchronist Luberger, der die Penzberger Geschichte sehr gut dokumentiert hat, l\u00e4sst leider die Zeit&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-719","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=719"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/719\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.denkmalverein-penzberg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}